Kölner Buden
Kölner Buden

Jahr: 2012 / 2013

Es ist unmöglich, nicht zu wohnen!

Nach einer aktuellen und repräsentativen Studie ist die Wohnung für die meisten Deutschen (69%) noch vor Freizeit, Auto und Computer das liebste Kind. Doch wenn Wohnen von solcher Bedeutung ist, wieso setzten wir uns damit nur auf so rudimentärer Ebene auseinander, indem wir Kataloge nach der perfekten Einrichtung durchforsten?

«Ich blätterte Kataloge durch und fragte mich, welche Esszimmer-Garnitur wohl meine Persönlichkeit definiert…!»

( Edward Norton / Fight Club)

Denn eigentlich sind wir Wohnverlierer, sozialisiert von unseren Eltern und die wiederum von Ihren. Unsere Wohn-Evolution führt uns vom Kinderzimmer zur Studenten-WG, dann zur Mietwohnung und zum Eigenheim mit Garage für die Kleinfamilie. Die Destination ist vorherbestimmt, eine Abweichung undenkbar. Daher ist es vielleicht an der Zeit viel grundsätzlichere Fragen an unser Wohnen zu stellen: „Wohnrevolution statt Wohnreform“!

In meiner Bachelorarbeit erzähle ich von solchen Wohnrevolutionär*innen, die Wohnen neu gedacht und nach den Alternativen gesucht haben.

 

  • tags :